Interessengemeinschaft "Karolinendenkmal"

Soziales Engagement, kommunales historisches Interesse und eine tief empfundene Verbundenheit mit der Heimatstadt führte Frauen unterschiedlichten Alters und unterschiedlichster berufe zusammen.

Im Februar 1999 bekundeten 8 Arnstädter Frauen ihren Willen das übereinstimmende Interesse für ihre Stadt in sichtbare Taten umzusetzen.

Mit der Aufgabenformulierung vor dem sozialen Hintergrund wurde deutlich, das für deren Verwirklichung eine breitere Mitwirkung aus der Bevölkerung erforderlich ist.

so wurde ein öffentlicher Aufruf in der Presse gestartet, worauf sich weitere 9 Arnstädterinnen und ein Arnstädter zur Mitarbeit bereit erklärten.

Ausgehend von den gemeinsamen Interessen der Mitglieder der IG wurden vorhaben diskutiert, die dem sozialen Aspekt genügten und geeignet waren, das Bemühen der Stadt um die Wahrung bauhistorischer Traditionen und des kulturellen Erbes zu unterstützen.

Favorisiert wurde die Restaurierung und Wiederaufstellung des Karolinendenkmals, die einstimmig zum Arbeitsinhalt der IG bestimmt wurde.

Mit viel Eifer und Arbeit wurde die Wiederaufstellung vorangetrieben.  Die Kosten für die Wiederherstellung wurden größtenteils aus privaten Spenden abgedeckt.

 

Eine Benefizgala war der Auftakt für die Spendenaktion. 

Viele private Haushalte und Arnstädter Firmen waren dem Spendenaufruf gefolgt. Dadurch war es möglich, innerhalb eines Jahres das Denkmal restaurieren zu lassen.

 

 

 

Am 29. April 2000 wurde das Denkmal  der Stadt Arnstadt übergeben. Im Beisein der Sponsoren, aller an der Verwirklichung beteiligten Firmen und Personen aus Politik und Kultur sowie der Arnstädter Bevölkerung wurde das Karolinendenkmal enthüllt.

Das Ziel der IG war erreicht. Sie hatte es geschafft, mit dem Vorhaben Mitverantwortung für städtische Angelegenheiten - Städtebausanierung - zu übernehmen und ein Stück Arnstädter Geschichte mit zu schreiben.